Andere Länder, gleiche Sitten gegen Arbeitslosen

Alles ist möglich. Immer und überall!

Alles ist möglich. Immer und überall!

Paul Krugman: Krieg gegen die Arbeitslosen

Ist das Leben zu einfach für die Arbeitslosen? Sie sehen das vielleicht nicht so, und ich ganz bestimmt auch nicht. Aber erstaunlicherweise denken so viele, womöglich fast alle Republikaner. Und danach handeln sie dann auch: Es gibt eine landesweite Bewegung, die Arbeitslosen zu bestrafen, und zwar beruht die auf der Prämisse, man könne die Arbeitslosigkeit dadurch beseitigen, dass man das Leben der Arbeitslosen noch erbärmlicher macht…

Aber der Kampf gegen die Arbeitslosen beruht nicht ausschließlich auf Grausamkeit, er ist eher eine Verbindung von schäbiger Gesinnung und wirtschaftlicher Fehleinschätzung…

Ganz allgemein meinen die modernen Konservativen, unser Volkscharakter werde durch Sozialprogramme verdorben…

Eine Lohnkürzung mag einem Beschäftigten helfen, den Job zu behalten, indem sie ihn oder sie als Arbeitskraft billiger macht als die Mitbewerber; Aber eine Kürzung der Löhne aller Beschäftigten senkt doch bloß auch das Einkommen aller Beschäftigten – und sie verschlimmert die Schuldenlast, die ja einer der Hauptgründe dafür ist, dass unsere Wirtschaft nicht auf die Beine kommt…

Quelle 1: New York Times, Paul Krugman „War on the Unemployed“
Quelle 2: Übersetzung von Sabine Tober [PDF – 47.2 KB]

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