Das Elend der Bürgerarbeit – ein Tagungsbericht aus Dortmund

Dortmunder U

Tagung zu Alternativen der „aktivierenden Arbeitsmarktspolitik“ in Dortmund

von Lothar Geisler via sozonline.de

«Bürgerarbeit» – das klingt sozial und viel besser als «1-Euro-Job», «Hartz IV» oder Arbeitsdienst. Man soll an gemeinnützige Arbeit von Bürgern für Bürger denken und an sozialversicherungspflichtige Jobs für chancenlose Langzeitarbeitslose.

Was sich wirklich hinter dem wohl klingenden bundesweiten Modellversuch verbirgt, kam auf einer Tagung am 29.August in Dortmund auf den Tisch. Sie führte über 50 Gewerkschafter, Personalräte, Bürgerarbeiter, Erwerbslose und Wissenschaftler zusammen – auch um nach Alternativen zur «aktivierenden Arbeitsmarktspolitik» zu suchen.
Schon in ihrer Einleitung zu dieser – von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Fachbereich «Gemeinden» der Gewerkschaft Ver.di in NRW unterstützten – Tagung richteten deren Organisatoren Wolfgang Richter und Irina Vellay den Focus auf ein Hauptproblem von «Bürgerarbeit»: «Die Stadt baut im Zuge der ‹Verwaltungsreform› jedes Jahr 2% reguläre Beschäftigung ab und schafft gleichzeitig Arbeit für die Chancenlosen? Und alle sind glücklich?»

Weiterlesen http://www.sozonline.de/2012/10/das-elend-der-burgerarbeit/

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