Deutschland mit dem größten Niedriglohnanteil in Westeuropa

Zitat von jjahnke.net:

„Nach der Meldung von Eurostat hat Deutschland mit 22,2 Prozent den höchsten Niedriglohnanteil unter allen Vergleichsländern in Westeuropa. In Frankreich sind es nur 6,1 Prozent, in den skandinavischen Ländern zwischen 2,5 und 7,7 Prozent und selbst im Durchschnitt der Eurozone nur 14,8 Prozent. Die prekäre deutsche Situation besteht sogar, wenn nur der Niedriglohnanteil bei Menschen mit mittlerer Bildung verglichen wird; es handelt sich also keinesfalls um ein Phänomen niedriger Bildung.“

niedrig-lohnOder anders ausgedrückt: Kein anderes westliches Industrieland beutet seine Bevölkerung besser aus als die schwarzrotgelbgrüne Einheitsregierung. Und das Beste: Über 80 Prozent der Wähler sind begeistert darüber, dass sie sich für Niedrigstlöhne die Gesundheit ruinieren, damit die Schere zwischen Arm und Reich sich weiter öffnen kann.

Lustigerweise fordert sogar die neoliberale DIW-Klitsche Lohnerhöhungen von mindestens vier Prozent. Ernst nehmen kann man das allerdings nicht, denn der DIW sagt gleichzeitig: „Die Tarifparteien sollten endlich mal mutig sein.“ Meint er mit „mutigen Tarifparteien“ ernsthaft unsere deutschen Gewerkschaften und deren Mitglieder?

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