Die Armut steigt und konzentriert sich in den Metropolen

Forgotten Hands

Die Armut ist groß, aber nur einem Bruchteil sieht man es auch an!

Nix Neues, aber immer wieder (nicht) gern gehört!

Armut ist in den größten deutschen Städten meist deutlich weiter verbreitet als im Bundesdurchschnitt. [stextbox id=“alert“]In Leipzig, Dortmund, Duisburg, Hannover, Bremen und Berlin lebt zwischen einem Fünftel und einem Viertel (25% !!!) der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. [/stextbox]Deutlich besser stehen die meisten süddeutschen Metropolen und Hamburg da, allerdings ist auch dort die Armutsquote zuletzt gestiegen. Das ergibt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

Kernergebnis der Studie: Auch in den meisten Großstädten sinkt zwar der Anteil der Menschen, die wegen Langzeitarbeitslosigkeit, als Aufstocker mit niedrigem Arbeitseinkommen oder aus anderen Gründen Leistungen nach dem SGB II erhalten. Doch gleichzeitig ist die Armutsquote in den Metropolen besonders spürbar nach oben gegangen: Im Durchschnitt von 17,5 auf 19,6 Prozent zwischen 2005 und 2011. Damit ist die Armut in den 15 größten Städten deutlich höher als im Rest der Republik. In sechs Städten lebt sogar zwischen einem Fünftel und einem Viertel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Nur vier der Metropolen liegen am oder unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Die Daten zeigten, dass die Armut steigt und sich in den Großstädten konzentriert.
Quelle: WSI Report 08/November [PDF – 114 KB]

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