Empathie | Die Ideologie einer globalen Zukunft?

Empathy For Nature 01

Empathy For Nature; Foto: Eleonora

Empathie, die Fähigkeit des Mitfühlens, das Ergebnis unserer Spiegelneurone, wie man sie wissenschaftlich bezeichnet. Ohne Empathie kann man keine Tätigkeiten lernen (z. B. Choreografien, Handwerkstechniken) und kein Verhalten erlernen. Leider werden diese Möglichkeiten, die in den Menschen liegen vermehrt genutzt, um zu Konsum- und Wettbewerbsverhalten anzuregen.

Verhandlungen werden gemäß den modernen Kommunikationprogrammen auch mit den Fähigkeiten des Mitfühlens, des “Sicheinfühlens”, geführt. Wenn die Empathie mehr Raum einnimmt, wird es weniger Geschäfte zu Lasten Dritter geben? Die Ignoranz der neoliberalen Wirtschaft hätte eine gesellschaftlich geforderte Grenze gefunden. Die internationalen Völker hätten einen gemeinsamen überreligösen moralischen Nenner, der eine neue Grundlage für alle Verhandlungen bildet – wenn man es denn von den heute Mächtigen fordert.

Sollte es eine darauf basierende “moderne” Schrift wie Bibel und Koran ohne die Propheten geben? Empathie könnte die Vorstellung vom alles verbindenden “Heiligen Geist” und dem Qi (Chi) fassbarer werden lassen.

Interessant ist, dass viele Rezensenten die Überlegungen als naiv herabsetzen und in den Medien die Glaubwürdigkeit der Kirchen derzeit ebenfalls sehr angeschlagen ist. Es wird eine strikte Abgrenzung von religösen Grundwerten/Menschenbildern und den Werten/Menschenbildern der neoliberalen Wirtschaft erzeugt. Kirche soll sich nicht in die Politik (was sie auch immer erzeugen mag) einmischen ist die Botschaft dieses medialen Druckes (eine Diskussion über das abgeschlossene System auch “Rechtssystem” Kirche ist aber überfällig).

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