Hungern ist die halbe Miete

Einem Erwerbslosen werden bekanntlich nur „angemessene“ Mietkosten erstattet. „Dabei müsste in kommunalen Amtsstuben bekannt sein, dass behördliche Richtlinien und Kostentabellen mit der Wirklichkeit auf dem Wohnungsmarkt nur wenig zu tun haben“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Und natürlich wissen „die Amtsstuben“ das. Sie nutzen dies sogar gerne aus, um die im Kapitalismus überflüssigen Menschenmüll schön in Problembezirken konzentrieren zu können, damit die Besserverdiener-Wohngegenden nicht „damit“ belastet werden müssen. Und gerne hilft man über Wohnungsprivatisierungen nach, wenn da noch „ein Schandfleck“ in der guten Wohngegend existiert.

Die anschliessende Mieterhöhung sorgt dann schon für die gewünschte Vertreibung des Gesindels. Ganz ohne Polizeigewalt. So funktionieren eben vorbildliche Demokratien…

zum Artikel: Hartz-IV-Empfänger: Hungern ist die halbe Miete

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