Arbeitslosengeld II: Schleichendes Gift für die Psyche

Arbeitslosengeld II, oder Hartz IV, sind Armut, psychischer Druck, Schikane, Nötigung, Erpressung, Rechtsbruch, Rechtsbeugung, Verfassungsbruch, per Gesetz!

Für diejenigen, die sich von Gerhard Schröder daher mehr soziale Gerechtigkeit erhofften, muss es ein Verrat gewesen sein, als ausgerechnet „der Gerhard“ die treibende Kraft der Agenda 2010 wurde und sich schließlich in Davos damit brüstete , den Arbeitsmarkt erfolgreich liberalisiert und den besten Niedriglohnsektor in Europa etabliert zu haben.

Statt sozialdemokratische Anstrengungen zu unternehmen, die den Namen verdienten, setzte Gerhard Schröder, der schnell in die Rolle des erfolgreichen, gut angezogenen Kanzlers hinein wuchs, auf die Liberalisierung des Arbeitsmarktes, verschaffte als Genosse der Bosse Unternehmen Steuererleichterungen und versicherte schon früh, keinerlei Reformen gegen die Wirtschaft durchsetzen zu werden.

Zum Artikel: Heise.de/Arbeitslosengeld-II-Schleichendes-Gift

Bezahlbarer Wohnraum fehlt auch in Fürth

…Wohnen kann arm machen. Das war die Ausgangsüberlegung für die Studie, die herausfinden wollte, in welchen deutschen Städten es einkommensschwache Familien besonders schwer haben, über die Runden zu kommen – genauer: wo ihnen nach Abzug der Miete sogar weniger zum Leben übrig bleibt als HartzIV-Empfängern.

Das ist, laut der Studie, in allen bayerischen Großstädten außer Fürth und Ingolstadt der Fall. Die Kleeblattstadt schneidet gut ab, weil hier ein hohes Durchschnittseinkommen der Bürger auf günstige Mieten trifft. Im Rathaus sorgte die Analyse für gute Laune: Von einem „außerordentlich erfreulichen Ergebnis“ spricht Oberbürgermeister Thomas Jung…

Weiterlesen & Quelle: http://www.nordbayern.de

Arbeitslosigkeit: Die Folgen für die Gesundheit

Unbestritten ist: Arbeitslosigkeit und Krankheit stehen in Zusammenhang. Psychische Erkrankungen treten bei Arbeitslosen deutlich häufiger auf als bei Erwerbstätigen. Auch prekäre Beschäftigung beeinträchtigt die Gesundheit. Dennoch fehlt es bisher an umfassender Gesundheitsvorsorge für Menschen ohne Arbeit…

Ein Drittel der erwerbsfähigen Hartz-IV-Beziehenden leidet an gesundheitlichen Einschränkungen. Dabei spielen psychische Beeinträchtigungen eine besondere Rolle. Nach Daten der Betriebskrankenkassen (BKK) sind die Arbeitsunfähigkeitstage bei Arbeitslosen wegen psychischer Störungen etwa viermal so hoch wie bei Erwerbstätigen…

Mehr als ein Drittel der erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfangenden – das sind etwa 1,5 Millionen Menschen – haben im Laufe eines Jahres eine diagnostizierte psychische Störung…

Nicht nur Arbeitslosigkeit, sondern auch prekäre Beschäftigung beeinträchtigt die Gesundheit nachweislich. Auffällig ist, dass bei Männern die seelischen Beeinträchtigungen in prekären Beschäftigungsverhältnissen im Vergleich zur kurzzeitigen Arbeitslosigkeit sogar überwiegen.

Quelle: DGB

2,6 Millionen Kinder aus Suchtfamilien ohne Hilfe – Bundesregierung muss handeln

Anlässlich der “Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien” (9. bis 15. Februar 2014) erklärt Dr. Harald Terpe, Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik:

In Deutschland leben 2,6 Millionen Kinder in Alkoholiker- und Drogenfamilien – doch in allen bisherigen Präventionsgesetzen der Bundesregierung tauchen sie nicht auf. Wenn die Drogenbeauftragte der Bundesregierung jetzt Kinder aus Suchtfamilien zu ihrem Schwerpunkt erklärt, muss sich das endlich auch im geplanten Präventionsgesetz niederschlagen. Staatliche Hilfeangebote für diese Kinder sind überfällig – die bisherigen Projekte leben allein von Spenden oder Unterstützungen der Kommunen. Weiterlesen »