Regierung befördert Armut

“In Deutschland setzt sich die Umverteilung von unten nach oben fort. Der gesellschaftliche Reichtum hat zugenommen, und zugleich ist der Anteil der Armen und Armutsgefährdeten gewachsen”, kommentiert Jutta Krellmann, Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung der Fraktion DIE LINKE, die veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Armutsgefährdung in Deutschland.

Krellmann weiter:

„Bemerkenswert an dieser Statistik ist, dass die Armutsgefährdungsquote deutlich höher lag als die Arbeitslosenquote. Das zeigt, dass für die Beschäftigten im Niedriglohnbereich in Deutschland ein erhebliches Armutsrisiko besteht.
Gerade diesen Bereich aber haben die jetzige Bundesregierung und ihre Vorgängerinnen durch ihre Arbeitsmarktpolitik systematisch gefördert.
Der alte Wahlkampfschlager der Regierungsparteien: ‚Sozial ist, was Arbeit schafft‘ wird durch diese Zahlen eindeutig widerlegt.

Notwendig ist nach wie vor: ein flächendeckender Mindestlohn von 10 Euro, eine armutsfeste Mindestrente und eine bedarfsdeckende Mindestsicherung für Erwerbslose.

Quelle: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Pressestelle

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