Vom Amt auf die Straße

Wie junge Arbeitslose in die Obdachlosigkeit getrieben werden

Bericht Florian Bauer | Es gibt viele Gründe, warum ein junger Mensch den Anschluss an die Gesellschaft verliert. Schwieriges Elternhaus, Schulprobleme oder Arbeitslosigkeit. Wer es ohnehin schwer hat im Leben, braucht Unterstützung. Eigentlich eine Binsenweisheit. Aber es gibt ein Gesetz in Deutschland, das es solchen Jugendlichen noch schwerer macht. Das schon kleinste Fehltritte mit aller Schärfe bestraft und junge Menschen in die Obdachlosigkeit treibt. Strafen statt helfen? Klingt nach 19. Jahrhundert, ist aber Realität – und das heute. Florian Bauer über ein Gesetz, das man schleunigst abschaffen sollte.“

Er hat einen Fehler gemacht, und dafür teuer bezahlt. Tobias Lehmann ist 23. Erst war er arbeits- dann wohnungslos; wegen der Ungerechtigkeit eines Gesetzes.

Tobias Lehmann: „Irgendwann hab ich die Hoffnung verloren, die Wohnung verloren. Ich war im Prinzip auf gut Deutsch auf der Straße.“

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