Wo die Rentenlücke lauert

Eine erschreckende Summe verdeutlicht die Misere:

806 Euro. So viel Geld – nach heutiger Kaufkraft berechnet – wird jenen Verbrauchern im Alter Monat für Monat durchschnittlich fehlen,
die sich ausschließlich auf die gesetzlich vorgeschriebene Altersversorgung verlassen. Und selbst wer eine Riester-Rente abgeschlossen hat oder in den Genuss einer Betriebsrente kommt, ist noch nicht auf der sicheren Seite. Mehr als die Hälfte der Betroffenen erhält im Ruhestand voraussichtlich weniger als 55 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Zu wenig, um den gewohnten Lebensstandard halten zu können. Die Zahlen gehen aus dem aktuellen Vorsorgeatlas hervor, den die Wissenschaftler Bernd Raffelhüschen und Christoph Metzger vom Forschungszentrum Generationenverträge der Uni Freiburg erstellt haben.

Quelle: Spiegel-Online

Wieder einmal Volksverdummung und Propaganda für die Privatrente par excellence. Natürlich als Aufmacher auf Spiegel-Online. Quelle: eine umfassenden Studie zur Altersvorsorge in Deutschland von Bernd Raffelhüschen. Der ganze Artikel ist eine einzige Werbung für die Finanzindustrie. So etwas als readktionellen Beitrag zu verkaufen ist einfach unglaublich! Die „Studie“ wurde im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment erstellt.

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